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Drei Spieler mit unterschiedlichem Spielniveau - einen Anfänger besser einbinden.

Vielleicht kennt ihr den Umstand ?
Ein Anfänger möchte gerne mitspielen und ist aber vom Spielniveau deutlich unter dem der anderen beiden Spieler.

Nun, hierzu gibt es verschiedene Varianten, wie ihr den schwächeren Spieler einbinden und fördern könnt.
Im Spiel zu Dritt lernt er von den beiden Anderen. Und durch gewisse Vorteile im Spiel wird er gefördert und bleibt länger als die anderen am Tisch.



Variante 1 - Der Verlierer bleibt am Tisch


Sicherlich die einfachste Variante ist, wenn immer ein Spieler eine Aufnahme lang pausiert. Der pausierende Spieler spielt dann gegen den Verlierer. So bleibt der schwächere Spieler Spieler immer am Tisch. Das fördert den schwächeren Dritten und vielleicht gelingt doch einemal ein kleines Wunder und der Anfänger darf auch einmal pausieren.
Doch so richtig zu Dritt spielen ist das aber nicht. Daher gibt es auch noch folgende Variante:


Variante 2 - Man spielt "Reih-Um" - der Anfänger darf 2x


Bei dieser Spielvariante sind alle drei Spier gleichzeitig am Tisch. Man legt vor Spielbeginn einfach eine Reihenfolge fest welcher Spieler nach dem anderen an die Reihe kommt, und spielt einfach so abwechselnd, aber der Reihe nach, als ob nur zwei Spieler am Tisch wären.
Das ist einfach, aber hat den Nachteil, dass man in einer bestimmten Reihenfolge spielt, und jeweils der gleiche Spieler, abwechselnd auf die Vollen und dann auf die Halben spielt.
Die "Förderung" des Anfängers liegt darin, dass er, nach einem Fehler, ein zweites Mal hintereinander "am Stoß" bleiben darf. Erst dann kommt der nächste Spieler dran.


Variante 3 - Die Kugeln aufteilen


1. Den Spielern werden bestimmte Kugeln zugeordnet.

Spieler 1 (der Anfänger) hat die Kugeln 1-7 (also 7 Kugeln)
Spieler 2 hat die Kugeln 8-11 (also 4 Kugeln)
Spieler 3 hat die Kugeln 12-15 (also 4 Kugeln)


2. Der Anstoß und der Spielablauf.

Einer hat Anstoß, man spielt abwechselnd der Reihe nach jeweils auf die Kugeln der Gegner und bleibt am Tisch solange man "fremde" Kugeln versenkt, wobei Farben und Reihenfolge der zu spielenden Kugeln egal sind. Die "Schwarze" gilt also auch als ganz normale Kugel in diesem Spiel.

Sie kann also genauso angespielt und versenkt werden wie die anderen.

Der Spieler bleibt also solange am Tisch (bei seiner Aufnahme) bis er keine der fremden Kugeln versenkt oder ein Foul begeht. Dann kommt der nächste Spieler in der Reihe zur Aufnahme.


3. Ein Spieler scheidet aus - die beiden "Besseren" spielen um den Sieg

Wurden alle Kugeln eines Spielers versenkt, scheidet dieser aus und die beiden verbleibenden Spieler spielen um den Sieg. Wer zuletzt noch eigene Kugeln am Tisch hat ist Sieger. Es geht hier also nicht um das Versenken der Schwarzen am Schluss, sondern nur um das Versenken der "fremden" Kugeln.

Die Förderung des Anfängers liegt also bei dieser Variante darin, dass er mehr eigene Kugeln hat, und somit länger im Spiel bleibt.



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