Billardkreide verwenden !

Wer schon einmal Billard gespielt hat oder auch nur beim Billard zugesehen hat, weiß, dass Billardkreide wohl ein wichtiges Billard-Zubehör ist.

Aber wozu braucht man eigentlich Billardkreide?

An der Spitze des Queues befindet sich die so genannte Pommeranze, auch kurz Leder genannt. Das Leder ist rund und von Natur aus erst einmal glatt, ebenso wie die Kugel. Wenn man mit dem Leder immer nur gerade auf die weiße Kugel stoßen würde bräuchte man theoretisch keine Kreide.
Das ist natürlich fast nie der Fall, weil es zum Einen gar nicht so leicht ist, die Weiße hundertprozentig in der Mitte zu treffen und zum Zweiten es ja so kaum ein Posotionsspiel geben würde. In den meisten Fällen wird die weiße Kugel also abseits der Mitte getrofffen, es trifft also eine glatte Rundung (Kugel) auf eine weitere Rundung (Leder).


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Wäre auch das Leder glatt, würde man bei jedem Stoß abrutschen. Also wird das Leder mit speziellen Werkzeugen aufgerauht und vor jedem Stoß das Leder komplett und flächendeckend mit Kreide eingerieben, um die Haftung zu erhöhen. Billardkreide wird in vielen Farben angeboten. Üblicherweise wird für Poolbillard blaue Kreide verwendet, während Snookerspieler grüne Kreide bevorzugen, die weniger sichtbare Spuren auf dem Tisch hinterlässt und feiner granuliert ist. Hauptbestandteil von Billardkreide (mit über 90 %) ist Siliciumdioxid, also Quarz.

Einen Überblick über die gängigen Marken bei Billardkreide findet ihr hier.

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