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Was eigentlich an Snooker so faszinierend ist ?

Snooker, das Spiel auf die 15 Roten und 6 Färbigen fasziniert im Billardsport
nun offenbar auch die breite Sportöffentlichkeit.
Aber was ist es eigentlich genau, dass den Snookersport so gegenüber
dem Pool-Billard abhebt.







Das Fernsehen


Was im Fernsehen zu sehen ist wird populär. So ist es nicht nur im
Billardsport. Erst mit der Berichterstattung im Sportsender Eurosport, der
Sportsender, welcher in Deutschland die Snookerturniere überträgt, wurde
Snooker erst einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Auch die ruhige,
erklärende und bei Gott nicht schulmeisternde Art des Kommentators Rolf
Kalb trug mit Sicherheit zur zunehmenden Popularität bei.
Mit dem TV kommen die Werbeeinnahmen, der Sport wird für Sponsoren
interessant und erste Wettanbieter wie bwin und bet-at-home nahmen
Snooker-Sportwetten ins Programm auf.
Aber nicht nur im Kabel-TV ist Snooker zunehmend zu finden. Eine gute
Übersicht über alle Live-Sendungen, Billard betreffend, findet ihr auf
www.cuesports.live


Die Strategie


Das Faszinierensde an Snooker sind meiner Meinung nach die strategischen
Spielzüge beim Snooker. So wird auch ein sich über viele Aufnahmen
hinweg gehendes Safety-Spiel nicht langweilig. Und davon ausbrechende
"Lange Einsteiger" machen das Spiel zusätzlich interessant. Snooker spielt
man natürlich gegen einen Gegner, das ist schon klar, aber ein Stück weit
spielt man auch gegen sich selbst. Ist es gerade die Konzentration, die
Vorbereitung der nächsten Spielzüge, die Strategie eben, die das Spiel so
interessant macht.


Die Stars


Jeder Sport lebt von seinen Stars. So ist es auch im Snooker-Sport.
John Higgins, Shaun Murphy, Topspieler wie Trump, Perry oder Ding zeigen
wie eng die Weltspitze zusammen gerückt ist. Und Ronnie O’Sullivan* als der
Star der Szene, ein Mann der den Snookersport nahezu im Alleingang
bekannt gemacht hat.
Mit den Stars kommt das Fernsehen, damit die Sponsoren und die
Werbeeinnahmen. So wird der Sport zum Geschäft.


Der große Tisch


Ein Profi-Snooker Tisch* hat eine Diagonale von 12 Fuß. Somit ist das
Spielfeld gegenüber dem Poll-Billard (9-Fuß-Tische) um etwa das Doppelte an Fläche größer. Das ist schon beeindruckend. Hinzu kommt noch, dass die Taschen beim Snooker wesentlich enger sind als beim Pool-Billard. Die Kugeln sind ebenso kleiner, was das Winkelspiel zusätzlich erschwert. Auch minimale Fehler führen zu Fehlstößen. So ist Snooker nicht unbedingt etwas für Anfänger. Denn die ersten Erfolgserlebnisse bleiben zunächst sicher aus.
Aber alles was nicht gleich gelingt übt auch eine gewisse Faszination aus.
So ist es sicher auch beim Snooker.




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Das Geheimnisvolle und das Unbekannte


Pool-Billard kennt fast jeder aus der Kneipe. Selbst wenn dort die Tische nicht den Turniermaßen entsprachen, oft in haarsträubendem Zustand waren, viele haben in ihrer Jugend darauf gespielt.
Snooker-Tische* gab es nirgends. Schon deshalb ist Snooker eine gewisse Unbekannte. Das fasziniert natürlich.


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Die Sponsoren


Wettanbieter, Billard-Ausrüster und andere Sponsoren fanden den Weg zu der immer beliebter werdenden Sportart. Mit den Sponsoren kamen die ersten Profispieler, und damit eine Profiliga. Mit der Profiliga kam das Fernsehen und das Karussell dreht sich weiter. Geld kommt zu Geld lautet ein altes Sprichwort. So gilt auch für den Snooker-Sport, ohne Geld keine Bekanntheit, ohne Bekanntheit kein Geld. Dieser Zusammenhang ist wohl der Grund warum viele, eigentlich sehr interessante Sportarten, nicht ins Licht der breiten Öffentlichkeit gerückt werden können.



Youtube und die Klicks


Billard ist in vielen Ländern sehr populär. In manchen asiatischen Ländern wird es sogar in der Schule unterrichtet. Mit Video-Platformen wie Youtube begann aber auch die Verbreitung von interessanten Billard-Videos.
Trickshots von Venom zum Beispiel oder von Billard spielenden Hunden usw.
Was man sieht, will man haben, will man selbst ausüben.
Vielleicht gilt das auch für den Billardsport.







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