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Die richtige Stoss-Technik beim Billard

Beim Billardspielen kommt es nicht nur auf das richtige Zielen an, sondern auch daraf, die wichtigsten Stoss-Techniken zu beherrschen.

Aber welche Stoßtechniken gibt es überhaupt ?


Im Grunde geht es darum, mit der weißen Kugel den Lauf der Färbigen zu beeinflussen. Man unterscheidet gerade Stöße, die die weiße Kugel in der Mitte treffen und zu einer geraden Schusslinie führen und Effetstöße.


Die Kugel direkt anspielen 

Wenn man eine Kugel ganz gerade in der Mitte trifft, schiebt der Queue sie weiter, erst danach rutscht die Kugel über das Billardtuch
in die gewünschte Richtung. Hierbei kommt es vor allem auf die Stärke des Stoßes an.


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Die Kugel mit Effet anstossen

Gegensatz dazu funktioniert der Effetstoß so, dass man die Kugel nicht direkt in der Mitte trifft, sie sich so um die eigene Achse dreht und rotiert, zusätzlich zur angestrebten Laufrichtung.


Der Nachläufer 

Wenn ein Billardspieler die weiße Kugel oberhalb der Mitte trifft, so läuft die weiße Kugel der anderen Kugel nach. Dies wird Laufball oder Nachläufer genannt. Trifft man die weiße Kugel jedoch unterhalb der Mitte, so erreicht man einen Rückläufer, welcher auch Zugball genannt wird. Die weiße Kugel läuft nach dem Kontakt mit der Färbigen zurück.


Der Stoppball

Ein Spezialfall ist der sogenannte Stoppball, bei dem die weiße Kugel genau auf ihrer Position liegen bleibt. Hierbei dosiert man die Rücklaufkraft so, dass sie von der Aufprallenerige aufgehoben wird. Das Ergebnis: Die Weiße bleibt am Kontaktpunkt liegen.


Welche Effekte sind am Werk?

Normalerweise wird die gesamte Energie des Stoßes und somit die Vorwärtsbewegung an die Färbigen weitergegeben. Durch die Rotationsenergie kann das Verhalten der Weißen somit beeinflusst werden.


Das seitliche Effet

Ein seitliches Effet spielt man, indem man die weiße Kugel rechts oder links der Mitte anstößt.
Hier wird einer seitliche Rotation (Drall) erzeugt. Sie ermöglicht die Laufbahn der Weißen leicht bogenförmig auszuführen und so so manche Kugel zu umspielen. Außerdem ist in diesem Fall der Lauf der Weißen nach dem Kontakt beeinflussbar.


Fazit

Als erfahrener Spieler kann man die verschiedene Spieltechniken miteinander kombinieren und so genau bestimmen, welchen Weg die Kugeln vor und nach dem Kontakt nehmen.

Artikel aus dieser Artikelserie zu folgenden Themen sind bisher erschienen:

1.) Stand und Queueführung
2.) Die richtige Bockhand
3.) Der gerade Stoß
4.) Das Lochen
5.) Die Spieltechniken - Stoppball, Rückläufer, Nachläufer
6.) Das Spiel mit der Bande
7.) Das richtige Verhalten am Billardtisch
8.) Das Spiel mit dem Hilfsqueue
9.) Die richtige Geschwindigkeit
10.) Das Positionsspiel

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