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Das Wichtigste - Der Billardtisch

Das Wichtigste beim Billardspielen ist wohl der Billardtisch. Billard-Tische sind immer doppelt so lang wie breit und haben sechs Löcher, die man auch Taschen nennt. Die Turniertische haben eine Größe von 9-Fuß.
Im privaten Bereich und für die Jugendspieler sind auch 7- und 8-Fuß Tische üblich.

Pool-Billard kommt aus Amerika und deshalb sind auch alle Dimmensionen im Billard in Fuß-Maßen definiert. Der Billardtisch, also die Spielfläche und die Banden, ist in der Regel mit dem traditionellen grünen Tuch bespannt. Es gibt allerdings Billard-Tücher in sicher 20 verschiedenen Farben, sodass man den Tisch der übrigen Ausstattung und dem Farbkonzept des Billard-Raumes anpassen kann.

Tuchfarben der Firma Simonis

Das Billardtuch für Pool-Billard ist aus einem spe­ziellen, für Billard besonders geeigneten Gewebe gefertigt, und besteht in der Regel aus einem Wolle/Nylon-Mischgewebe. Das weit verbreitete Pool-Billard-Tuch der Firma Simonis  besteht aus 70% Wolle, 30% Nylon, und hat einen Grammatur von 590 g pro Laufmeter. Ein derartiges Spieltuch ist besonders strapazfähig und hat auch unter hoher Spielbelastung eine lange Lebensdauer. Billard-Tücher sind nicht billig, ein Tuch der oben genannten Qualität kostet etwa 200 Euro pro Tisch, ohne der Arbeit des Beziehens.
Untergestell eines Turniertisches
Der Unterbau eines Tisches besteht aus Holz, das Spielfeld aus einer geschliffenen Schieferplatte, die aus Transportgründen aus meist zwei bis drei einzelnen Platten besteht. Diese Platten werden vor Ort zusammengebaut und mit Epoxidharz verspachtelt und verschliffen. So ergibt sich eine einheitliche Spielplatte.

Diese Spielplatte ist es auch, die den großen Teil des Gewichtes und auch der Kosten eines Billardtisches verursacht. Die Platte besteht in der Regel aus Schiefer, welcher aus Gewichtsgründen dem früher verwendeten Marmor vorgezogen wurde.
Die plangeschliffene Platte hat normalerweise eine Stärke von mindestens 25 mm um das erforderliche Gewicht für den Tisch zu erreichen, und so ein Verrutschen des Tisches während des Spielens zu verhindern.

die plangeschliffene und verspachtelte Schieferplatte
Der Tisch muss absolut waagrecht aufgestellt werden. Dazu sind die Tische allseits mit verstellbaren Schraubfüßen ausgestattet. Ein kleiner Trick hierbei ist das nacheinander Auflegen einer Glasplatte mit einer Kugel darauf in den Ecken des Tisches. So lässt sich auch ohne Wasserwage sofort prüfen ob der Tisch waagrecht steht, denn die Kugel würde auf der Glasplatte bei der kleinsten Schieflage sofort wegrollen.
Um den Tisch nicht zu verstellen ist es auch gut sich nicht unnötigerweise auf den Tischrand zu setzen, sondern nur in jenen Spielsituationen, wo es für das Spiel unbedingt erforderlich ist.


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